Archiv für die Kategorie ‘Manhattan’

Radtour

20. August 2008

Während unser Besuch ein Touristenprogramm absolvierte und Martin in geheimer Mission unterwegs war, habe ich mich mal wieder auf’s Rad geschwungen.

Zunächst ging es Richtung Norden nach Williamsburg.

Nach einer kleinen Shopping Pause fuhr ich über die Pulaski Bridge in den stark industriell geprägten Teil auf der Grenze zwischen Brooklyn und Queens.

Auf der Brücke eine freundliche Aufforderung, der ich gerne nachgekommen bin:

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That’s where the money goes…

Ausfahrt der Brücke

Hinter diesem Schild ging es in eine Sackgasse, an deren Ende sich eine Zweigstelle von Budweiser befand…

Blick auf die Williamsburg Bridge

Mid-/Uptown Manhattan und Queensboro Bridge

Am Fuße der Queensboro Bridge

Blick Richtung Norden den Hudson hinauf, fotografiert von von der Queensboro Bridge aus

Die Pendler-Gondel von Roosevelt Island nach Manhattan

Blick über den Hudson nach Queens

Williamsburg und Williamsburg Bridge

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad…

17. August 2008

…obwohl dieser Van auch nicht schlecht wäre. Gesichtet heute Nachmittag in Manhattan, 72nd Street.

Wer wissen möchte, warum John Lennon sterben musste und wieso Richard Nixon, Ronald Reagan und Stephen King ( ja genau der Horror Autor) für den Tod verantwortlich sind kann sich mal auf der Internetseite umschauen.

New York At Night

15. August 2008

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fotografiert von der Spitze des Empire State Buildings

New Yorker Museen

11. August 2008

MoMA – Museum of Modern Arts

Das wohl bekannteste Museum New Yorks. Auch mit zwei Besuchen habe ich längst nicht alles geschafft zu sehen. Insbesondere die „Dali“ und „Nano-Art“ Specials waren genial. Ebenfalls angenehm war beide Male der Füllungsgrad – aufgrund der Größe verteilen sich die Massen doch recht gut und man muss nicht mit Ellenbogeneinsatz bei der Bildbetrachtung lästige Japaner auf Abstand halten.

Achtung: „Beste Klimaanlage“ sämtlicher Museen. Pullover und lange Hose sind dringend angeraten.

Bestes Ausstellungsstück: Videoprojektion von Dalis Filmen

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Met – Metropolitan Museum of Art

Wilde Ansammlung sämtlicher Kulturgüter der letzten 3000 Jahre, die den Museumsmachern in die Finger gekommen sind. Von Pharaonensärgen, über Ritterrüstungen, Stühlen und Tischen (Ja eine ganze Halle ist voll mit extremst vollgestopften Vitrinen, in denen sich nichts anderes befindet) über Bildern die das MoMa übrig hatte, weiteren Bildern (auch bedeutender Künstler) und Kleinkram wie Speerspitzen und Löffeln ist hier für jeden etwas vorbei. Leider wirkt das ganze etwas willkürlich

Bestes Ausstellungsstück: Über 2m lange Muskete mit sabberndem Kind davor

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Preisfrage Nr. 1: Was passiert mit dem Mädchen auf dem Bild?

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Preisfrage 2: Vor welchem Stadtwappen schicke ich mich an Martin zu züchtigen?

Wer beide Fragen richtig beantwortet gewinnt eine Fußmassage mit Harry Wijnvoord.

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American Museum of Natural History

Naturkundemuseum mit einer gelungenen Mischung aus populärer Aufbereitung und wissenschaftlichem Anspruch. Bei den meisten Exponaten handelt es sich um nachgebaute oder ausgestopfte Tiere, Tierskelette und Menschen (letztere nur nachgebaut). Größtes Museum was ich bisher gesehen habe. Weiterhin ist ein Planetarium im zugehörigen Rose Center for Space and Earth vorhanden, welches in einem riesigen Galswürfel schwebt – sehr empfehlenswert!

Bestes Ausstellungsstück: Der schwebende Blauwal in Lebensgröße (nein Max, den Penis konnte man nicht sehen)

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New York Public Library

Zwar kein Museum im originären Sinne, aber mit interessanten, wechselnden Ausstellungen. Die Gutenbergbibel war dummerweise abtrünnig, als wir sie besuchen wollten. Dafür gab es eine interessante Photoausstellung von fünf New Yorker Photographen, die ihre Stadt auf verschiedenartigste Art und Weise dokumentierten (zwei von ihnen waren übrigens Deutsche).

Bestes Ausstellungsstück: Gerüchteweise die Gutenbergbibel

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Museum of the City of New York

Wer sich über das historische Leben der Katholiken in New York informieren will, ist hier gut aufgehoben, ebenso wie Fans altertümlichen Spielzeugs. Der verschwindend geringen Minderheit, auf die dies nicht zutrifft, sei eines der anderen 50 Museen ans Herz gelegt.

Beste Ausstellungsstücke: Kleinkino mit Doku über die Entstehung von New York. In der Wahlkampfsonderausstellung: Wahlkampfgeschenke aus den letzten 100 Jahren (Photos siehe hier)

A Day Off

19. Juni 2008

Auf der Arbeit ist zur Zeit wenig bis gar nichts los, unsere beiden Cheffes sind unterwegs und somit haben wir kurzerhand einen Tag freigenommen.

Zunächst sind wir zum Staten Island Ferry Terminal gefahren: Die Fähre pendelt zwischen dem Südzipfel Manhattans und Staten Island im 30-Minuten-Rhythmus. Und jetzt kommt’s: Sie ist kostenlos. Und das in New York!

Das unvermeindlichste aller unvermeindlichen Touristenfotos:

Ein Mann mit Herz:

Icke, im Hintergrund Manhattan:

Wer wohnt da nur so ganz allein?

Danach fuhren wir noch nach Chinatown um in ein original chinsesisches Nudelrestaurant einzukehren. Nachdem wir etwas verplant eine Minute drinnen standen und das „I’m a goddamn tourist“-Schild über unseren Köpfen zu leuchten begann, wurden wir von einer freundlichen jungen Dame in die Gepflogeheiten dieser Gastwirtschaft eingeführt:

Man geht also zum ersten Tresen und sucht sich nach der Nudelwahl aus einem Sammelsurium aus Fleisch (laut Karte u.a. auch Magen und Zunge), Fisch und Meeresgetier und -geglibber (zum Teil nicht zu bestimmen, es hat auf jedenfall Mal gelebt) und Grünzeug seine Toppings aus.

Nun geht man weiter und lässt das ganze mit einer Brühe übergießen und würzen.

Zuguterletzt bezahle man natürlich noch und setze sich mit seinem Tablett an einen Tisch. Da das Chinesenenglisch „sehr interessant“ ist, und die junge Dame soviele Toppings wie möglich an den Mann bringen wollte (kostet je 1,50) hatte ich neben meinen regulär gewählten Ingridenzien auch zwei nicht näher bestimmbare: Zum einen Elemente aus Tintenfischen oder Artverwandten, zum anderen mutmaßlich Teile aus dem innersten des Rindes…

Während des Essens haben Martin und ich uns passenderweise noch über heimische Blut- und Leberwurstproduktion, Innereien im Allgemeinen und Sülze im Speziellen unterhalten. Martin hat nämlich ganz früher auf einem Bauernhof das Schlachten und Verarbeiten live mitbekommen und war somit auch der Experte beim sezieren des Essens.

Die chinesischen Baptisten sind am Start:

Der 16,109-Euro-Cent-Laden (den heutigen Wechselkurs zu Grunde gelegt):

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Zum Schluss ging es noch kurz nach Soho und der amerikanische Sneaker-Gott hat mich endlich von seinem Fluch befreit: Nach geschätzten zehn Versuchen waren endlich einmal Schuhe, die mir gefallen haben, in der passenden Größe vorrätig. Juhu.

Nachtrag: BBQ Bilder

28. Mai 2008

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Wie ihr auf dem letzten Bild sehen könnt, hat Martin ein bischen gefilmt…wenn ihr das Video noch zu Lebzeiten sehen wollt, könnt ihr per Kommentar den sozialen Druck ein wenig erhöhen.

Augenfutter

25. Mai 2008

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„I want to ride my Bicycle…

23. Mai 2008

…I want to ride my bike“ hat schon Freddie Mercury damals vor 30 Jahren gesungen. Über die Musik lässt sich streiten, aber inhaltlich hat der Mann natürlich recht.

Somit haben wir investiert und zählen uns mit unseren neuen alten Rennrädern jetzt seit drei Tagen zur New Yorker Fahrrad-Elite. Jenem verwegenen Menschenschlag, der mit einem spöttischem Lächeln den Blechlawinen, den Schlaglöchern und Scherben und den roten Ampeln trotzt. Mit einer Mischung aus High-Speed-trunkener Todesverachtung und ständiger Bremsbereitschaft erreicht man schneller und durch die ausgeschütteten körpereigenen Drogen auch wesentlich freudiger das Ziel als alle anderen Verkehrsteilnehmer.

Heute wollten wir unseren Drahteseln mal richtig die Sporen geben und zu Trader Joe’s nach Manhattan fahren. Da jedoch eine gewisse Person, nennen wir sie aus Datenschutzgründen Herr B. aus L., in Besitz der Straßenkarte ohne sich umzudrehen wie von der Tarantel gestochen losstob, und ich dann doch teilweise an meinem Leben hänge, trennten sich unsere Wege schon vor der Brückenüberfahrt.

Somit hatte ich Gelegenheit, in Ruhe den Sonnenuntergang zu genießen und Photos von der Brooklyn Bridge und der Manhattan Bridge zu machen.

Brooklyn Bridge mit Feuerwehrbooten:

Links unten zu erkennen: Touristen, auf die man von der Brücke aus besonders gut verächtlich herabschauen kann:

Die Freiheitsstatue, durch die Stahlseile der Brooklyn Bridge hindurchfotografiert:

Manhattan Bridge:

New Yorker Kontraste: Einige der billigsten und der teuersten Wohnungen auf einem Bild vereint:

Tribut eines multinationalen Konzerns an die asiatische Kultur in China-Town (außerdem im Bild versteckt: ein großer deutscher Mobilfunkanbieter):

Der Autor mit seinem geliebten Ross:

Manhattan

18. Mai 2008

Auf dem weg zum Gym hat man an einer Haltestelle einen sehr schönen Ausblick auf Manhattan. Mit Hilfe von Photoshop und mehreren Einzelbilder habe ich mal versucht, dieses Panorama für euch zu konservieren:

Bitte auf das Bild klicken für eine Großansicht.

An dieser Stelle sei auch allen Firefox-Usern das kostenlose Image-Zoom Add-On empfohlen. Damit kann man stufenlos in Bilder hinein- und herauszoomen.

Junglewalk Part II

5. Mai 2008

Genau wie gestern haben wir uns heute mal wieder die Füße wund gelaufen. Denn selbsterverständlich werden hier keine oder nur extrem spärliche Informationen, z.T. in Form hanschriftlichen DinA4 Gekritzels, an den Stationen der Subway ausgehängt, wenn große Teile des Schinennetzes überholt werden.

Somit sind wir Große Teile unserer Touren duch Brooklyn und Manhattan zu Fuß gegangen.

Nach einem verunglückten Fahradkauf gestern, ein Opi wollte uns doch tatsächlich je 150 Dollar für verrottete Rennräder abknöpfen, ging es zum Ground Zero, wo es außer einem Zaun mit dahinterliegendem großem Loch nicht viel zu besichtigen gab:

Danach drehten wir noch eine große Runde durch Chinatown und Little Italy. Das dort vorherrschenden Gewusel hat uns auf jeden Fall nachhaltig beeindruckt. Für asiatische und frische, günstige Lebensmittel sowie Restaurants sind die beiden Viertel jedenfalls perfekt.

Nach einer verunglückten Wohnungsbesichtigung heute ging es zum heiligen Gral der amerikanischen Wirtschaft, der New Yorker Börse. Bescheiden eingehüllt in Stars & Stripes:

Da die eine Fahne augenscheinlich nicht ausreichend schmückte, hat sich der Mann in der Mitte rechts noch angeschickt die restlichen drei Flaggen zu hissen.

Weiter ging es nach Soho, einem sehr coolen Teil von Manhattan. Perfekt zum essen und shoppen.

Unfortunately, this weekend it sucked…: