…im zweifachen Sinne:
Die letzten Tage haben wir sowohl in Cincinnati bei Philip als auch drei Tage mit ihm zusammen in Chicago verbracht.
Chicago: Dank des Ausläufers von Ike hatten wir permanent Nieselregen, aber ansonsten war Chicago eine durchaus löbliche Stadt. Insbesondere das Nachtleben hat uns gefallen (Mädchen-Elektrobands deren eines Mitglied sich nackt über den Boden des Clubs wälzt; Jukeboxes in Kneipen mit Parliament, Nirvana, Rage against the Machine und Konsorten; Herrentoilletten in denen Mädels die Pissoirs benutzen; Bars mit 5-Dollar-Cocktails) und auch wenn ich elektronischer Tanzmusik sonst indifferent bis ablehnend gegenüber stehe: In Chicago gibt es einen DJ der es tatsächlich geschafft hat so gut aufzulegen und zu mixen, dass ich, bis die Lichter angingen, getanzt habe…
Cincinnati: Unspektakuläre Großstadt in Ohio. Ohne Philip definitiv kein Reiseziel. Dank Ike fiel gestern in der gesamten Umgebung der Strom den halben Tag ab mittags aus. Daher sahen wir uns gegen 14 Uhr gezwungen, dass Bier zu trinken (bevor es noch warm wird!). Danach erinnerten wir uns der Regel „kein Bier vor vier“ und scannten die Minibar des Hausherren. Während wir anschließend den besten Single-Malt-Whiskey von Philips Stiefvater tranken (bevor die Eiswürfel schmilzen!) konnten wir den Dachschindeln unseres Nachbars beim herumfliegen zusehen.
Nach ein paar Runden „Stadt, Land, Fluss“ (Gibt es eigentlich einen verdammten Fluss mit „Z“?) begaben wir uns in die Cafeteria des nahegelegen Krankenhaus. Dank der Dieselgeneratoren konnten dort Kartoffelstäbchen frittiert und Burger zusammengebaut werden, außerdem lief Football im Fernsehen – ein Traum.
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Die letzten Tage zum zweiten:
Sie und die letzte Woche in den USA sind angebrochen, gleich werden wir in Appalachen fahren und dort morgen hoffentlich Mountainbikes mieten und durch das Gebirge heizen.
Freitag geht es dann nach New York, Auto abgeben und dann nach Newark zum Flughafen.